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28.10.2026, 19:00 Uhr

Wie Kommunikation die Demokratie rettet

Es geht um Lösungen für den öffentlichen Diskurs – mit Democracy Intelligence und RhetAI Center

Demokratie lebt von öffentlicher Verständigung. Freie Medien, ein vernünftiger Austausch und die kritische Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Positionen sind die Grundlage politischer Meinungsbildung.  Doch der öffentliche Diskurs gerät zunehmend unter Druck: Algorithmen, gezielte Kampagnen und Künstliche Intelligenz begünstigen Polarisierung, Delegitimierung und Machtinteressen.

Wie kann Pluralität, Freiheit und Demokratie mittels kommunikativer Verständigung gestärkt werden? Wir stellen zwei Initiativen vor, die an Antworten auf diese Frage arbeiten:

Mirko Lange von Democracy Intelligence präsentiert eine neue und neuartige NGO, die Expertise aus Forschung, Analyse, Strategie, Journalismus und Software-Entwicklung vereint. Ziel ist die professionelle Gestaltung demokratischer Kommunikation. Dazu wird unter anderem ein Trust-Score entwickelt, der die Qualität politischer Kommunikation bewertbar machen soll.

Prof. Dr. Olaf Kramer vom RhetAI Center  (Tübinger Center for Rhetorical Science Communication Research on Artificial Intelligence (RHET AI) stellt aktuelle Forschung zur Rolle von Rhetorik und KI in gesellschaftlichen Diskursen vor. Das Zentrum wird von der VolkswagenStiftung im Rahmen der Initiative Wissenschaftskommunikation hoch drei gefördert.

Kostenlos

Darüber möchten wir diskutieren:

  • Welche Rolle spielen Sprache, Rhetorik sowie Wort- und Bildwahl für Wahrnehmung, Überzeugung und Manipulation?
  • Wo liegen die Möglichkeiten und Grenzen von Faktenchecks?
  • Wie lassen sich Argumente auf Verfassungsmäßigkeit, Plausibilität und Wahrheitsgehalt prüfen?
  • Welches Potenzial bieten KI-gestützte Systeme und digitale Formate für Meinungsbildung, demokratische Beteiligung und einen konstruktiven öffentlichen Diskurs?

Moderation: Frank Müller und Heidrun Haug